Das richtige Redaktionssystem für Magazinverlage finden

Magazines at a news stand

„Print ist in der Krise!“? Ja, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Magazinverlage weisen – besonders im Bereich von Special Interest Titeln – durchaus stabile oder sogar steigende Auflagenzahlen auf. Doch wie gestaltet man die Produktion solcher Titel besonders effizient? Wir geben Tipps für die Auswahl des richtigen Redaktionssystems.

Die Printbranche –  das belegen auch die neuesten IVW-Zahlen – muss nach wie vor mit Einbrüchen leben.  Echte Gewinner gibt es allerdings unter den Special Interest Titeln. Magazine wie „Living at Home“, „Chefkoch“ oder auch „11 Freunde“ können zum Teil erheblich vergrößerte Reichweiten aufweisen.  

Die effiziente Produktion als Schlüssel zum Erfolg

Um dauerhaft erfolgreich zu sein, müssen Magazinverlage stabilen oder steigenden Verkaufszahlen natürlich eine effiziente Produktion an die Seite stellen. Umfangreiche Planungswerkzeuge, wie sie für große Tageszeitungen eingesetzt werden, sind für Magazinverlage in der Regel überdimensioniert. Ein schlankes und intuitiv nutzbares Tool mit tiefer InDesign-Integration kann hier für verantwortliche Magazinplaner die bessere Wahl sein. 

Darüber hinaus arbeiten gerade Magazinverlage oft mit zahlreichen Freelancern, die auf der ganzen Welt tätig sind. Um Freelancer-Workflows effektiv zu organisieren, bietet sich daher eine Redaktionslösung an, bei der sich Bilder, Texte und andere Assets ganz einfach über einen Browser von jedem Ort der Welt aus einspeisen lassen. Egmont Publishing, der größte Magazinverlag Norwegens etwa hat sich genau deshalb für Content-X von ppi Media und Digital Collections entschieden: Der Verlag arbeitet mit zahlreichen externen Journalisten, Fotografen und Freelancern zusammen,  die Inhalte von jedem Ort aus in das System eintragen und bearbeiten können –  sie benötigen dafür lediglich einen Interbrowser und eine Internetverbindung. Und freie Mitarbeiter, die direkt im Verlagssystem und Layout arbeiten sparen Geld, denn sie brauchen keine teuren InDesign-Lizenzen. 

Mehr Zeit für die wichtigen Dinge

Aufgrund ihrer wöchentlichen oder monatlichen Erscheinungsweise ist es schließlich ein Auszeichnungskriterium von Magazinen, umfangreich recherchierte und umfassend aufgearbeitete Inhalte zu präsentieren. Solche Geschichten verlangen nach besonderen, innovativen Layouts, um – gerade im Hochpreissegment –  Leserinnen und Leser stärker an ein Magazin zu binden. Zeitintensive, kreative Layouts sind für die Designabteilugen in Verlagen aber meist nur dann möglich, wenn eine hoher Prozentsatz der Standardseiten einer Publikation mit Templates produziert werden kann, die direkt von Redakteuren befüllt werden. Auch in diesem Fall ist eine Lösung wie Content-X die beste Wahl für Magazinverlage: Der gesamte Prozess vom Anlegen der Seiten über das Füllen der Artikelmuster mit Inhalten bis zum Erzeugen des PDFs für den Druck lässt sich hier hochgradig automatisieren und ohne InDesign durchführen. So bleibt mehr Zeit für die aufwändig gestaltete Titelgeschichte. 

Fazit

Ein Magazinverlag hat spezielle Ansprüche an ein Redaktionssystem, so dass vor der Anschaffung einer neuen Lösung genau geprüft werden sollte, ob sie diese auch wirklich erfüllen kann. Denn nur wenn man die Produktion effektiv und schlank gestaltet, können Magazine ihren Aufwärtstrend auch zukünftig fortsetzen.   

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